Übergabeschächte im Vergleich - Konventionell

Das ist das zentrale Thema für die Abwasserentsorgung im ländlichen Raum, bei der Entsorgung kleiner Ortschaften, Gewerbegebieten, Aussiedlerhöfen, Ausflugsgaststätten, Campingplätzen, Jugendherbergen, Industrieanlagen u.v.m.

Bekanntlich tritt der Fäulnisprozeß ein, wenn sich Abwasser, je nach Temperatur, länger als 3 – 4 Stunden unter Sauerstoff-Abschluß befindet. Zum Beispiel in einer geschlossenen Druckleitung.

Hier wirkt das von uns entwickelte System der ‚pneumatischen Abwasser-Förderung‘ dem sonst üblichen Verlauf entgegen. Bereits in der Station, vor Beginn der eigentlichen Förderung, wird das Abwasser im Vorschacht mit Luft-Sauerstoff durchmischt. Die hydraulischen Abläufe sorgen für eine intensive Durchmischung des Abwassers mit Druckluft und damit Sauerstoff.

Während man bei hydraulischen Fördersystemen in Druckleitungen laminare Strömungen anstrebt (um Rohrreibungsverluste zu mindern), sind bei unserem Fördersystem turbulente Strömungen erwünscht.

Übergabeschächte im Vergleich - Konventionell

Die Turbulenzen in den Arbeitsbehältern und in den Druckleitungen stellen die Aufnahme von Sauerstoff durch das Abwasser sicher und sorgen damit für die Lebensgrundlage der im Abwasser befindlichen Bakterien.

Gleichzeitig sorgen die Turbulenzen in den Druckleitungen für ausreichend große Scherspannungen, um Anhaftungen (Sielhautbildung) in der Druckleitung zu vermeiden. Abwechselnde Abwasser- und Druckluftabschnitte in den Druckleitungen sorgen darüber hinaus aufgrund der unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten dafür, daß sich keine Ablagerungen bilden können.

Geruchsbelästigungen für Anwohner entstehen nicht. Schwefel-Wasserstoffkorrosionen an Beton- und Eisen-/Stahlkonstruktionen im Kanalnetz oder auf der Kläranlage werden sicher vermieden.

Lassen Sie sich von uns beraten, wenn Sie spezielle Fragen haben zu besonderen Anwendungsfällen.