Nachblasstationen werden zumeist in Verbindung mit der Druckentwässerung eingesetzt. Diese Stationen blasen periodisch Druckluft in die DruckleitungFäulnisbildung und Ablagerungen sollen verhindert werden.

OEKERMANN - PWC-Anlagen für Raststätten

Da, systembedingt wegen der angeschlossenen Pumpen, vor allem aber aus Energiekostengründen, diese Anlagen nur periodisch arbeiten (ein- oder max. 3 mal je 24 Stunden), kann nicht zu 100% die Fäulnisbildung verhindert werden. Das wird aber zumeist akzeptiert, weil die Gesamt-Abwassermengen in der Regel sehr gering sind und auf der Kläranlage eine hinreichende Verdünnung erreicht wird.

Eine weitere Einschränkung, die gegen dieses System spricht, ergibt sich daraus, dass bei Verbundsystemen, je nach Anzahl der jeweils arbeitenden Stationen, der manometrische Druck bis an oder sogar über die Leistungsgrenze der verwendeten Pumpen stößt. Dann ergeben sich für Einzelstationen u.U. lange Laufzeiten. Wenn dann zusätzlich noch der Nachblaskompressor gestartet wird, kann es bei einzelnen Stationen zur vorübergehenden Null-Förderung kommen, bei allerdings vollem Energieaufwand.

Wie schon bei Druckentwässerung ausgeführt, kann statt der Kombination Pumpen + Nachblaskompressor das Fördersystem ‚pneumatische Abwasserförderung‘ erheblich günstiger sein.

Hierzu stehen weitere Informationen zur Verfügung und gern beraten wir Sie bei einem konkreten Projekt.

Abweichend von der Kombination mit Pumpen = Druckentwässerungssystem werden Druckluftspülstationen auch für Freigefälle-Düker-Strecken eingesetzt. Dort aber im Wesentlichen, um Schwerstoffe, die sich in Tiefpunktbereichen abgesetzt haben, aufzuwirbeln und weiter zu transportieren.

Geruchsbelästigungen für Anwohner entstehen nicht. Schwefel-Wasserstoffkorrosionen an Beton- und Eisen-/Stahlkonstruktionen im Kanalnetz oder auf der Kläranlage werden sicher vermieden.